Gewässerbiologische Studien
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Dr. Patrick Steinmann, 8260 Stein am Rhein

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© Patrick Steinmann,
wenn nicht anders vermerkt.

Algenflecken auf den Sandböden


Im Herbst 03 fanden wir auf dem Sand sehr viele Blaualgenteppiche. Sie scheinen jedes Jahr dichter zu werden. Ausser Blaualgen leben hier noch viele andere Mikroben, von denen einige vielleicht für den Rückgang der Kammseesterne mit verantwortlich sein könnten. Wasserverschmutzung und hohe Temperaturen könnten das Aufkommen von giftigen Mikroben begünstigen und die Seesterne schädigen.

algenpatch.jpg

spirulina.jpg

Ein Blick durchs Mikroskop enthüllt, dass es sich bei den roten Teppichen vorwiegend um Blaualgen (Cyanobakterien) der Gattung Spirulina handelt (100 fache Vergrösserung)


Weltraumforschung im Meer?


kameraeinsatz.jpg

Unsere Seesternkamera im Meer

kamerafehler.jpg

Fehlfunktionen irgendwo in der Elektronik machen unserem Techniker Heinz Maag sehr zu schaffen. So bleibt die Kamera leider oft auf dem Trockenen

Nein, dies ist kein Mars-Landevehikel, sondern eine Spezialkamera, die einen Ausschnitt des Sandbodens im Meer während 24h autonom beobachten und alle vorbeiwandernden Tiere, vor allem natürlich die Kammseesterne, in ihrem natürlichen Lebensraum aufzeichnen soll. Vorerst haben wir die Kamera nur in taucherisch erreichbaren Tiefen eingesetzt, um ihre Funktion genau überprüfen zu können. Die Kamera ist aber eigentlich für grössere Tiefen gedacht, die nicht mehr betaucht werden können.

kameraaufbau.jpg

Die Kamera wird auf dem Zodiac zusammengesetzt und im Meer versenkt.

mars.jpg

Vielleicht wäre es doch einfacher gewesen, eine Mars-Landefähre zu konstruieren...


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